Dachser zeigt nicht nur bei der Einführung einer akustischen Markenidentität als erstes deutsches Logisticunternehmen Pioniergeist, sondern auch in der sinnvollen Anwendung des Corporate Sounds im IT-Bereich.
Das seit März 2009 bei Dachser eingesetzte Datenterminal (CASIO DT-X30) wurde zu einem weiteren akustischen Berührungspunkt der Logistik-Marke aufgewertet.
Neben der Corporate Voice und der Corporate Music in der Telefonwarteschleife erklingt ab sofort das Audio-Logo des Unternehmens nach jeder Lieferbestätigung. Dachser und die hamburger Soundexperten der audio consulting group freuen sich über die positive Resonanz des akustischen Feedbacks durch das “Dachser-Logo”, das nicht nur intern ein „Renner“ ist geworden ist. Die Implementierung des „Dachser-Klanges“ im Datenterminal stellt somit eine gelungene Symbiose aus funktionalem Klang und dem Markensound des Unternehmens dar. An diesem Beispiel werden Bedeutungen, Potentiale und Anwendungsbereiche eines Corporate Sounds auch für B2B Unternehmen deutlich.
Wie klingt Ihre Stadt?
Einen Nachmittag lang setzen sich ForscherInnen und GestalterInnen,
VertreterInnen von Unternehmen und Studierende mit dieser Frage auseinander.
Aktuelle Ansätze der hörbaren Gestaltung der Stadt – zwischen Stadtsoziologie, Mediengestaltung, Quartiersmanagement und Sinnesanthropologie – werden vorgestellt und diskutiert.
Zum Mai 2009 gibt Cornelius Ringe die Administration und Pflege der Internetpräsenz „Researchers-Club“ an mich (Hans-Gerd Hoyer) weiter.
Seit dem Jahr 2006 war Cornelius Ringe von der audio consulting group mit der Entwicklung des Researchers Club zur akustischen Markenkommunikation betraut. Er baute ihn grundlegend auf und führte ihn zu einem interdisziplinär erfolgreichen Forum zum Thema Sound Branding.
Der Researchers Club verdankt ihm eine wesentliche und nachhaltige Aufbauarbeit. Neben der Internetplattform boten auch die gut organisierten Symposien zum Thema einen regen Austausch, sowie neuen Input für alle Interessierten und versierten. Gerade durch diese Treffen wurde der Researchers Club zu einem Begriff.
Seit April diesen Jahres bin ich im Rahmen meines Sound Studies Studiums an der UdK Berlin Praktikant bei der audio consulting group. Seit einigen Jahren interessiere ich mich bereits leidenschaftlich für das Thema Sound Branding. Ganz besonders freue ich mich daher, nun die Administration des Researcher Clubs zu übernehmen und den intensiv konstruktiven Diskurs zum Thema „Akustische Markenkommunikation und Klangforschung“ mit zu gestalten.
Die audio consulting group und all ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuen sich über regen Austausch und viele spannende Informationen in diesem Forum!
Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir bitte eine Mail (hans-gerd.hoyer@acoustic-branding.com). Einen herrlich, harmonisch und vor allem ökologisch sinnvoll klingenden Sommer wünscht,
Zitat:
"There are some fundamental principles regarding the construction of an acoustically healthy society, one where we can exist within the sounds of life. Respect towards voice and words, sonic awareness, the awakening of the sense of hearing. To preserve the sounds that tend to fade out, while remaining open to the sounds that spring out of each technological stride. To build an aural idiom that interprets its own symbolism. To accept the silence, enforcing it in the due moments. And, above all else, to listen."
Endlich ist es wieder soweit:
am 14. Februar findet in den Räumen der audio consulting group in Hamburg das dritte Researchers Club Symposium statt. Forscher, Experten und Interessierte kommen zusammen, um sich über den aktuellen Forschungsstand zu Acoustic Branding auszutauschen.
Nachdem Tic Tac im Dezember 2008 den ersten 50.000 Besuchern seiner Internerpräsenz einen kostenlosen Musik-Download bei Sony BMG ausgab setzt das Unternehmen nun mehr auf markeneigene Sounds:
Wer kennt das nicht: eine Tic Tac Schachtel in der Hosentasche gibt einem den passenden Beat zum Laufen. Bei jedem Schritt shaken die kleinen Mintdragées der Firma Ferrero mit und verführen einem zu rhythmischen „Geh-Experimenten“ (man sollte davor sicherstellen, dass man unbeobachtet ist).
So ging es auch dem 16-jährigen Micha Albacow aus Usbekistan. Er professionalisierte seine Soundexperimente und entwickelte eine einzigartige Tic Tac-Show, mit der er in diversen Fußgängerzonen dieser Welt auftrat.
Tic Tac ließ sich nicht lumpen und sponsert nun das junge Rhythmustalent. Hierzu bekam Micha (Sound = Miiiiiischa) seine eigene Website, die neben den obligatorischen Stereotypen auch mit Tic Tac-Instrumentenkunde, Micha-Game und natürlich Videos der Live-Show aufwartet.
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Ps: was ist eigentlich mit Tic Tac Toe? Die wollen 2009 ein Best of Album (??? da fehlen ihnen wohl noch die Songs) veröffentlichen und es dann mit einem dritten Comeback versuchen.
bei der audio consulting group gibt es wieder einmal die Möglichkeit als Diplomand hinter die Kulissen zu gucken und dabei die eigene Abschlussarbeit (Bachelor, Master oder Diplom) zu schreiben:
Angebot einer Diplomandenstelle: Wirkung akustischer Reize im Internet
BESCHREIBUNG:
Musik, Sprache und Klang gehören zu den stärksten kommunikativen Kräften. Sie können nicht nur Stimmungen, Emotionen und Gefühle auslösen, sondern auch gezielt (Marken-)Erwartungsschemata abrufen und ergänzen. Akustische Markenführung (Acoustic Branding, Audio Branding, Sonic Branding) ist der strukturierte Prozess, in dem “das Auditive” ein Teil der Marke und ihrer Markenidentität wird.
Einen der wichtigsten multimedialen Kommunikationskanäle für die Unternehmenskommunikation stellt das Internet dar. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt; besonders Musik und andere akustischen Reize lassen sich ohne größeren Aufwand auf Internetseiten integrieren. Dabei stellt sich für Unternehmen jedoch die Frage nach der Zweckmäßigkeit. Was sind die relevanten Entscheidungskriterien für den Einsatz von akustischen Reizen im Internet? Welches sind wichtige Erfolgsfaktoren?
Die Beantwortung dieser Fragen stellt ein spannendes Thema für eine empirische Diplomarbeit dar. Für die Bewerbung um eine Diplomandenstelle in der audio consulting group sollte dieses Thema in Absprache mit dem betreuenden Professor weiter ausgearbeitet und als einseitiges Konzeptpapier mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
Zeitrahmen:
• Beginn: 1. März oder 1. April 2009
• Dauer: 6 Monate
• Arbeitstage: 4 Tage/Woche (Di-Fr)
VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE BEWERBUNG:
• Sie befinden sich kurz vor dem Studienabschluss und müssen hierzu eine wissenschaftliche Arbeit verfassen.
• Sie haben einen direkten Bezug zum Thema oder haben sich bereits durch Recherche etwas eingearbeitet.
• Sie haben bereits ein kurzes Konzept zur Diplomarbeit verfasst, in dem Sie die Aufgabenstellung und den Lösungsansatz bzw. das wissenschaftliche Vorgehen beschreiben.
• Wichtig: Ihr Professor hat Interesse am Thema und ist mit Ihrem Konzept einverstanden.
DIE AUDIO CONSULTING GROUP BIETET FÜR IHR VORHABEN:
• Einblicke in die Praxis der akustischen Markenführung
• Fachlichen und wissenschaftlichen Support
• Zugang zu Information und Wissen
• Netzwerk zu anderen Diplomanden mit ähnlichen Themen
• Entspannte Arbeitsatmosphäre in einem jungen und dynamischen Team
Jeder kennt das, man hört ein Lied und wunder sich, warum hier jemand ständig vom Erdnussbier singt. Auch eine Herausforderung für die akustische Markenführung?
ps. im Video ganz am Anfang gibt es noch ein weiteres Missverständnis: "I get" statt "I got". Kann hier niemand Englisch?
Wer noch einen passenden Studiengang sucht und sich mehr für die technischen Aspekte der Akustik interessiert, findet am Institut für Hörtechnik und Audiologie der FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ein sehr spannendes und einzigartiges Angebot. Zu den ersten drei Bachelorarbeiten, die in diesem interdisziplinären Studiengang geschrieben wurden, gehört auch die Arbeit des Researchers Club Mitgliedes und audio consulting group-Diplomanden Stephan Kasnitz:
Freuen sich nach bestandener Bachelor-Prüfung:
Prof. Dr. Inga Holube (FH Oldenburg), Cornelius Ringe (audio consulting group Hamburg), Stephan Kasnitz (Absovent), Sven Franz (Absolvent), Prof. Dr. Karsten Plotz (FH Oldenburg), Katrin Bomke (Absolventin), Prof. Dr. Matthias Blau (FH Oldenburg), Dr. Rüdiger Schönfeld
(Evangelisches Krankenhaus Oldenburg). Foto: Sven Wilksen.
Oldenburg, 19.12.2008: Stolz halten die ersten drei Bachelor-Absolventen des deutschlandweit einmaligen Studiengangs "Hörtechnik und Audiologie" ihre Urkunden in die Kamera – soeben haben sie das Kolloquium zu ihrer Bachelor-Arbeit erfolgreich bestanden. Nach 7 Semestern Studium sind sie die ersten, die als „Bachelor of Engineering“ (BEng) ins Berufsleben starten oder sich zum „Master of Science“ weiterqualifizieren. Besonders schön: zwei der Absolventen haben bereits einen Arbeitsvertrag bzw. die Zulassung zum Masterstudium in der Tasche.
„Wir sind sehr froh, dass auch unsere ersten Bachelor-Absolventen so gefragt sind wie die Absolventen der letzten Jahre“ freut sich Studiendekan Prof. Dr. Matthias Blau.
Die mittlerweile auf 3 Kontinenten tätigen mehr als 90 Diplomingenieure des im Jahre 2000 gegründeten Studiengangs „Hörtechnik und Audiologie“ sind komplett von der Hörgeräteindustrie, der Akustik- und Audiobranche, der Automobilindustrie bzw. dem klinischen Bereich „aufgesogen“ worden.
Der Trend des Hörbuches und Hörspiels verlässt die sichern Gefilde des iPod und schleicht sich ins Dunkel der Kinosäle. Hören als institutionalisiertes Gruppenerlebnis: gemeinsam hört man mehr, das wusste auch schon John Cage, als er ganze Konzertsäle zum Stille lauschen brachte.
ich wollte nun auch einmal die Gelegenheit nutzen und mich bzw. meine Diplomarbeit kurz vorstellen. Ich heiße Stefan (24 Jahre) und studiere Medienwirtschaft an der TU Ilmenau. Wie viele andere hier, bin auch ich mit dem Medium Musik in positiver Hinsicht infiziert. Nach praktischen Erfahrungen in diesem Bereich, ist mir bewusst geworden, dass ich auch meine Abschlussarbeit diesem Themengebiet widmen möchte.
Durch intensive Recherche bin ich dann auf Audio Branding gestoßen, welches thematisch auch sehr gut in mein Studium passt. Nach weiteren Überlegungen bin ich nun zu meinem vorläufigen Arbeitstitel „bands & brands – Die Werbewirkung von Popmusik und Implikationen für ein zielorientiertes Marketing“ gekommen.
Mit Interesse habe ich auch die bisherigen Beiträge dieses Blogs gelesen und muss sagen, dass der Researchers-Club der Acoustic Consulting Group eine wunderbare Plattform für den gedanklichen Austausch ist. Derzeit befinde ich mich noch in der Anfangphase meiner Diplomarbeit und bin deshalb auch für jegliche Art von Hinweisen, Anregungen & Literaturtipps dankbar und würde mich über Feedback Eurerseits sehr freuen.
Vielleicht geht es Euch da draußen auch manchmal so, dass man gelegentlich vor lauter Arbeiten und Forschen den Blick für die kleinen Dinge bzw. für's Wesentliche in unserem Leben verliert. Wer mit kleinen Kindern zu tun hat, der weiß, wie deren Augen zu dieser Jahreszeit ganz besonders funkeln. Die letzten Tage vor Weihnachten – das Megaevent für alle Kinder – sind vor Spannung kaum noch auszuhalten. Damit man die Zeit schneller verrinnt – nicht nur für die Kinder – haben wir Menschen uns diverse Dinge einfallen lassen: Adventkranz, Nikolausbesuche, Adventskalender und natürlich viele, viele Advents- und Weihnachtslieder.
Überhaupt: was wäre Weihnachten ohne Weihnachtslieder? Es besteht kein Zweifel, dass in unseren Köpfen ganz bestimmte Klangassoziationen mit Weihnachten verbunden sind: Weihnachtslieder als eine akustische Marke!
Wie gehen wir damit um? Ist diese akustische Weihnachtsmarke interkulturell? Das Team der audio consulting group hat sich mit dieser Frage beschäftigt und das Ergebnis ist ein wunderschöner musikalischer Adventskalender mit einigen Hörproben unterschiedlichster Art. Hört doch mal rein.
Aber pro Tag nur ein Törchen öffnen – sonst kommt das Christkind nicht!
Für meine Magisterarbeit (Post siehe unten) suche ich noch Teilnehmer für meine Online Umfrage.
Wenn ihr/Sie Lust habt, nehmt bitte teil oder leitet den Link weiter. Hätte jemand die Möglichkeit und Idee, ihn auf relevanten Seiten zu verlinken?
Laut einer Studie des Pkw-Monitor (ADAC) fällt die Werbung für Mercedes derzeit am meisten auf. Könnte hierzu AUCH das heftig umstrittene Lululu-Audiologo beigetragten haben?
Ein aktuelles Urteil des BGH schränkt die Möglichkeiten eines freien musikalischen Samplings ein: Künftig sollen nicht nur Melodien urheberrechtlich geschützt sein, sondern auch Rhythmussequenzen
Die gestern, am 20. November 2008, gefällte Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe sieht vor, dass bereits mit der Entnahme "kleinster Tonfetzen" von einem fremden Tonträger in die Rechte des Tonträgerherstellers eingegriffen werde. Demnach sind bereits einige Takte und Rhythmussequenzen urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht (mehr) frei benutzt werden. Ausgangspunkt für diese Feststellung ist die Klage der Elektro-Dinosaurier Kraftwerk gegen die unerlaubte Verwendung eines Rhythmussamples ihres 1977 veröffentlichten Stücks "Metal auf Metal" in dem Titel "Nur mir" der Pop-Sängerin Sabrina Setlur von 1997.
«Sie haben die Beklagten auf Unterlassung, Feststellung ihrer Schadensersatzpflicht, Auskunftserteilung und Herausgabe der Tonträger zum Zwecke der Vernichtung in Anspruch genommen»,
so die Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs.
Scheinbar harte Zeiten für eine rekombinante Popmusik aus der das Sampling als freies künstlerisches Gestaltungsmerkmal nicht mehr wegzudenken ist. Nüchtern betrachtet war die Entleihung aus unterschiedlichen Genres seit jeher ein Merkmal der Popmusik und es stellt sich unweigerlich die Frage, ob dieses juristische Urteil der Eigenart von Popmusik als Ausdrucksform gerecht werden kann.
Der Grund der Auseinandersetzung wirkt jedoch evident:
Weil Popmusik eine der massenkompatiblen Kunstformen ist und gemeinhin mehr als Unterhaltung denn als Kunst betrachtet wird, geht es auch hier natürlich nicht zuletzt um Cash - Money for nothing and chicks for free...
Juristischer Mumpitz
Eine endgültige Entscheidung steht allderings noch aus: Vom Oberlandesgericht in Hamburg gilt es noch zu klären, ob das "Recht zur freien Benutzung" laut Paragraph 24 Abs. 1 des Urhebergesetzes möglicherweise massgeblich sein könnte. Demnach sei eine freie Benutzung bei genügend "großem Abstand" zum Original legitim. In dieser Grundsatzentscheidung sehen viele gar eine Erleichterung im Umgang mit Samplen (vgl. spiegel-online).
Comments
Mon, 19.01.2009 16:09
sehr lustig, hehe. solte man
mal ohne das gwquatsche [...]
Jens Köckritz about Bachelor-Studiengang "Hörtechnik und Audiologie"
Mon, 05.01.2009 14:29
Stephan, herzlichen
Glückwunsch zur bestandenen
Prüfung! [...]
andy about Schon gehört? Hamburg hat jetzt ein Hörkino!
Sun, 14.12.2008 15:31
Ein Tipp für alle, die sich
für einen sehr gelungen
Hörfilm [...]